Special: Die Bachelorarbeit
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Das Themen-Special zur Bachelorarbeit (Bachelor Thesis)Am Ende eines jeden Bachelorstudiums droht die Bachelorarbeit. Jetzt heißt es unter Beweis zu stellen, dass man sein Fach beherrscht und in der Lage ist, eine wissenschaftliche Arbeit abzuliefern. Mit unseren Tipps ist die Hürde gar nicht so groß, wie sie zunächst scheint. |
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Übersicht
- Grundsätzliches
- Themenfindung
- Betreuer finden
- Anmeldung und Umfang
- Literaturrecherche
- Aufbau und Gliederung
- Richtiges Zitieren
- Formale Regeln
- Vor der Abgabe
- Wissenswertes
- Tipps und Tricks beim Schreiben
Grundsätzliches
Das Verfassen der Bachelorarbeit ist Bestandteil der Prüfungsordnung und schließt das Bachelorstudium ab. Ziel ist die eigenständige Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung. Diese sollte mit wissenschaftlichen Methoden im Lauf der Arbeit mit Hilfe geeigneter Literatur analysiert werden.
Formale Voraussetzung für die Anmeldung der Bachelorarbeit ist der Nachweis der Mindestanzahl an ECTS. Die genauen Voraussetzungen könnt ihr der jeweiligen Prüfungsordnung eures Fachbereichs nachlesen.
Die Note der Bachelorarbeit fließt etwa zu 20% in die Gesamtnote ein.
Themenfindung
Buchtipp der Redaktion
Dein Weg zum Bachelor. Vom Studienwunsch zur Abschlussarbeit, T. Bröning, Uni-Edition, 14, 90 Euro
Der erste und wichtigste Schritt ist die Themenfindung. Diese sollte schon frühzeitig erfolgen, nicht erst kurz vor der Anmeldung im Prüfungsamt. Ein Blick in die jeweilige Prüfungsordnung gibt zunächst Aufschluss, wie frei man in der Themenwahl ist. Es kann vorkommen, dass einem ein Thema vorgegeben wird.
Anschließen sollte man Themenvorschläge sammeln. Hilfreich ist, sich an besuchten Seminaren zu orientieren: Zu welchen Themen wurden bereits Referate oder Hausarbeiten angefertigt? In welchem Thema kennt ihr euch bereits gut aus? Welches Thema findet ihr persönlich interessant?
Ein aktuelles Thema ist zwar spannend, jedoch werdet ihr hier kaum geeignete Literatur finden. Ein zu weit gefasstes Thema ist ebenso unpassend. Je genauer das Thema definiert ist, desto leichter wird dir die spätere Analyse des Themas fallen. Ideal ist die Formulierung einer expliziten Fragestellung, die in der Bachelorarbeit bearbeitet wird.
Die Relevanz des Themas bezogen auf das Fach ist ebenso wichtig. Die tausendste Bachelorarbeit zu einem bestimmten Thema findet euer Betreuer bei aller Perfektion sicher auch nicht sonderlich innovativ. Ein Gang in die Bibliothek ist in jedem Fall bereits jetzt zu empfehlen, um sich einen groben Überblick zu den jeweiligen Themen zu verschaffen.
Ist ein Thema gefunden, sollte eine erste grobe Gliederung angefertigt werden, die man dem potentiellen Betreuer vorlegen kann und die als erste Grundlage für die Bearbeitung des Themas dient.
Den richtigen Betreuer finden
Habt ihr eine genauere Vorstellung des Wunschthemas, ist es an der Zeit, einen geeigneten Betreuer für die Bachelorarbeit zu finden. Auch hier sollte man überlegt vorgehen: Ist der Dozent spezialisiert auf das Fachgebiet des Wunschthemas? Mit welchem Dozenten seid ihr in der Vergangenheit gut ausgekommen? Welchen Ruf hat der Dozent bei Kommilitonen und Absolventen und nimmt er sich Zeit für die Studenten?
Ist ein möglicher Betreuer gefunden, muss dieser eurem Thema zustimmen, um die Bachelorarbeit beim Prüfungsamt anmelden zu können. Der Betreuer wird euch hilfreiche Tipps zur Vorgehensweise bzw. wichtige Literaturempfehlungen zur Einarbeitung geben können. Auch wenn ihr mitten in der Bachelorarbeit Probleme bekommt, wir euch der Betreuer unterstützen. Ihr solltet in jedem Fall regelmäßig die Sprechstunde eures Betreuers in Anspruch nehmen. Allein zu wissen, dass man auf dem richtigen Weg ist, gibt einem beim Schreiben ein sichereres Gefühl.
Anmeldung und Umfang
Sind alle nötigen Leistungsnachweise bzw. ECTS in eurem Fach gesammelt und stehen Thema und Betreuer (inkl. Zweitgutachter) der Bachelorarbeit fest, kann die Arbeit im Prüfungsamt des jeweiligen Fachbereichs angemeldet werden. Man erfährt bei der Anmeldung ebenfalls den genauen Abgabetermin der Arbeit. Der Bearbeitungszeitraum für Bachelorarbeiten liegt je nach Hochschule in der Regel zwischen 2 und 4 Monaten. Der Umfang der Arbeit beträgt meist zwischen 30 und 60 Seiten.
Nun sollte ein genauer Zeitplan erfolgen. Das A und O einer gelungenen Bachelorarbeit ist gutes Zeitmanagement, damit in der Endphase kein unnötiger Zeitdruck aufkommt und Zeit für ausführliche Korrekturgänge bleibt.
Literaturrecherche
Im nächsten Schritt sollte eine intensive Literaturrecherche erfolgen. Beachtet hier auch unbedingt eventuelle Literaturempfehlungen des Betreuers. Informiert euch zunächst ausführlich über den Forschungsstand zu eurem Arbeitsthema.
Es gibt viele Wege, an geeignete Literatur zu gelangen:
- Aktuelle Fachzeitschriften
- Buchhandlungen
- Fachspezifische Datenbanken
- Literaturverzeichnisse
- Internet
Auch hier ist wieder viel Zeit oberstes Gebot. Es kann durchaus vorkommen, dass wichtige Bücher ausgeliehen oder ein Buch über die Fernleihe erst recht spät in eurer Bibliothek eintrifft.
Sehr effektiv ist die Suche über bestimmte Schlagwörter zu deinem Thema. Verschafft euch so zunächst einen ersten Eindruck von der Literatur und hangelt euch anschließend über die Literaturverzeichnisse gefundener Bücher oder Artikel weiter.
Grundsätzliche solltet ihr darauf achten, Primärquellen den Sekundärquellen vorzuziehen, um den wissenschaftlichen Anspruch der Bachelorarbeit sicherzustellen. Unter Primärliteratur versteht man Originalquellen, Quelleneditionen, Textausgaben oder thematische Quellensammlungen. Als Sekundärliteratur werden Monografien, Sammelwerke, Reihen und Serien, Periodika, Hochschulschriften, Enzyklopädien und Lexika zusammengefasst. Nicht jedes Buch oder jeder Artikel muss vollständig gelesen werden. Um zu prüfen, ob ein Buch für die Arbeit brauchbar ist oder nicht, reicht oftmals, die Angaben aus dem Inhaltsverzeichnis, der Einleitung und dem Fazit querzulesen.
Es bietet sich immer an, Exzerpte anzufertigen, in denen ihr die für euch relevanten Aussagen oder Thesen notiert. So spart man spätestens beim Anfertigen des Literaturverzeichnisses wertvolle Zeit.Aufbau und Gliederung der Bachelorarbeit
Wie andere wissenschaftliche Arbeiten unterliegt auch die Bachelorarbeit einer festen Gliederung. Diese besteht aus folgenden Elementen:
- Deckblatt
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Fazit
- Literaturverzeichnis
- Anhang
- Eigenständigkeitserklärung
Deckblatt:
Welche konkreten Angaben auf das Deckblatt der Arbeit gehören, findet ihr in den Anmeldeunterlagen des Prüfungsamts. Es enthält in der Regel den Namen der Hochschule, des Fachbereichs, euer Thema sowie Angaben zu eurer Person.
Inhaltsverzeichnis:
Hier gebt Ihr die Gliederung eurer Bachelorarbeit an. Wichtig ist, ein einheitliches Schema zu wählen und dieses auch in den Unterkapiteln der Arbeit zu verwenden. Bewährt hat sich die Gliederung nach dem Dezimalklassifikationssystem (1, 2, 2.1, 2.2, 2,2,1 usw.). Um Übersichtlichkeit zu garantieren, sollte man auf tiefere Ebenen als die dritte Ebene verzichten.
Einleitung:
Die Einleitung führt an das Thema heran und bildet einen Rahmen für die Bachelorarbeit. Im Zentrum steht die Darstellung des Themas der Arbeit bzw. die genaue Fragestelle. Anschließend wird das Thema in den aktuellen Forschungsstand eingeordnet und die Relevanz der Fragstellung belegt. Nicht zuletzt wird in der Einleitung die spätere Vorgehensweise im Hauptteil erläutert.
Hauptteil:
Im Hauptteil folgt die eigentliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Die in der Einleitung vorgestellte Vorgehensweise wird hier in sinnvollen Abschnitten durchgeführt. Achtet auf einen logischen, nachvollziehbaren Aufbau der einzelnen Abschnitte. Die Analyse sollte auf der von euch herangezogenen Literatur basieren und auch anhand dieser belegt werden. Der „rote Faden“ der Arbeit sollte nicht verloren gehen, unnötiges abschweifen von Thema wird negativ gewertet.
Fazit:
Im Fazit der Bachelorarbeit sollten die Ergebnisse aus dem Hauptteil zusammengefasst und präsentiert werden. Die in der Einleitung formulierte Fragestellung muss hier beantwortet werden. Es sollte wiederum der Bezug des Ergebnisses zum Forschungsstand hergestellt und ein weiter Ausblick für nachfolgende Analysen geboten werden.
Literaturverzeichnis:
Hier wir die Literatur angegeben, die zur Bearbeitung der Bachelorarbeit genutzt wurde. Dies betrifft auch Literatur, die nicht explizit zitiert wird. Das Literaturverzeichnis sollte alphabetisch sowie nach Textarten zu sortieren (Monografien, Sammelwerke, Zeitschriften usw.) werden. Achtet besonders auf einheitliches Bibliografieren.
Eine Methode des Bibliografierens unterschiedlicher Textarten findet ihr hier:
- Bücher: Autorenname, Vornamen (Erscheinungsjahr): Titel. Untertitel. Erscheinungsort.
- Sammelbände: Autorenname, Vornamen (Hrsg.) (Erscheinungsjahr): Titel. Untertitel. Erscheinungsort.
- Aufsätze aus Zeitschriften: Autorenname, Vornamen (Erscheinungsjahr): Titel. Untertitel. In: Titel der Zeitschrift,
Jahrgang, (ggfs. Heft-Nr. wenn die Seitenzählung mit jedem Heft neu beginnt), Seitenzahlen
xxx-xxx. - Aufsätze aus Sammelbänden: Autorenname, Vornamen (Erscheinungsjahr): Titel. Untertitel. In: Vornamen
Herausgebername (Hrsg.), Titel. Untertitel. Ort, Seitenzahlen xxx-xxx. - bei zwei Autoren/Herausgebern: Autorenname, Vornamen / Autorenname, Vornamen (Erscheinungsjahr): Titel. Untertitel. In: Vornamen Herausgebername, Vornamen Herausgebername (Hrsg.), Titel. Untertitel.
Erscheinungsort, Seitenzahlen xxx-xxx. - bei mehr als zwei Autoren/Herausgebern: Autorenname, Vornamen u.a. (Erscheinungsjahr): Titel. Untertitel. In: Vornamen
Herausgebername u.a. (Hrsg.), Titel. Untertitel. Erscheinungsort, Seitenzahlen xxx-xxx. - bei zwei Erscheinungsorten: München, Frankfurt/M.
- bei mehr als zwei Erscheinungsorten: München u.a.
Anhang:
Falls ihr Grafiken, Tabellen oder sonstiges Material in der Bachelorarbeit genutzt habt, sind diese im Anhang anzugeben.
Richtiges Zitieren
Das A und O jeder wissenschaftlichen Arbeit ist, Thesen zu belegen sowie fremdes Gedankengut zu kennzeichnen. Dies gilt sowohl für direkte als auch indirekte Zitate. Sollte es vorkommen, dass die Primärquelle für ein Zitat nicht auszumachen ist, kommt auch ein zitiert nach: im Fließtext in Frage. Es gibt diverse Möglichkeiten, Zitate zu kennzeichnen. Oft schreibt der Fachbereich eine bestimmte Methode vor. Die geläufigste Methode sind Fußnoten. Hier ist wieder erstes Gebot: Zitate müssen einheitlich formatiert werden. Ein Beispiel für die Kennzeichnung direkter Zitate findet ihr hier:
- bei einem Autor: Autorenname Erscheinungsjahr: Seitenzahl
- bei zwei Autoren: Autorenname/Autorenname Erscheinungsjahr: Seitenzahl
- bei mehr als zwei Autoren: Autorenname u.a. Erscheinungsjahr: Seitenzahl
Liegt ein indirektes Zitat vor, kennzeichnet man dieses mit einem „Vgl.“ vor der Fußnote.
Direkte Zitate sind in Anführungszeichen zu setzen. Um den Lesefluss nicht zu stören, solltet ihr kurze gegenüber langen Zitaten bevorzugen.
Hervorhebungen in einem Zitat könnt ihr unterstreichen, kursiv oder g e s p e r r t schreiben. Nach dem Zitat muss hier in eckigen Klammern [Hervorhebungen durch den Verfasser] vermerken werden. Ist eine Hervorhebung auch im Original vorhanden, folgt entsprechend der Vermerk [Hervorhebungen im Original].
Natürlich können auch überflüssige Textpassagen ausgelassen werden. Diese Passagen werden im Zitat mit einer eckigen Klammer und 3 Punkten […] ersetzt. Fügt man dem direkten Zitat zum Verständnis zusätzlich Wörter hinzu, sind auch diese ebenfalls in eckige Klammern zu setzen.
Bei einem direkten Zitat wird der Autor streng genommen nicht wortgenau, sondern buchstabengenau wiedergegeben. Das heißt, dass auch alte Rechtschreibung und Fehler grundsätzlich mit übernommen werden.
Wichtige formale Regeln
Die äußere Form der Arbeit ist ein sehr wichtiges Bewertungskriterium, grobe Fehler können die Endnote negativ beeinflussen. Die formale Gestaltung der Bachelorarbeit wird ebenfalls oft von Fachbereich vorgeben. Hier findet ihr wertvolle Tipps für die Gestaltung eurer Arbeit:
Schreibstil:
- wissenschaftlicher, klarer, präziser Sprachstil
- angemessene Verwendung von Fachbegriffen und Fremdwörtern
- verständlicher, nicht unnötig komplexer Satzbau
- keine Umgangssprache
Formale Merkmale:
- Seitenrand: oben und unten je 2cm, links ca. 5cm, rechts 1cm
- Seitenzahlen: unten zentriert oder unten rechts. Das Deckblatt ist Seite 1, die Seitenzahl erscheint jedoch nicht auf der Seite.
- Schriftgröße und –art im Fließtext: 12 Pt Arial oder Times New Roman, Blocksatz
- Zeilenabstand: 1,5-zeilig
- Kapitelüberschriften: 14 Pt Fettdruck, danach zwei Zeilen Abstand
- Unterkapitelüberschriften: 12 Pt Fettdruck, anschließend eine Zeile Abstand
- Fußnotentext: 10 Pt Blocksatz, 1,0-zeilig, die Fußnoten selbst werden hoch gestellt
- Hervorhebungen: kursiv setzen
- Personennamen: können in Versalien („Kapitälchen“) gesetzt werden
- Zitate: kurze Zitate sollten in Anführungsstrichen gesetzt werden, längere Zitate zur Übersichtlichkeit Blocksatz, 1,0-zeilig, ca. 1cm Einzug rechts
- für Gedankenstriche typografische (–) verwenden und keine Trennstriche (-) verwenden.
- neue Rechtschreibung verwenden
- Punkte bei mehr als dreiziffrigen Zahlen in Dreierschritten von recht (z.B. 1.000)
Vor der Abgabe
Nun ist es soweit: Die Bachelorarbeit ist geschafft. Im Idealfall habt ihr nun noch einige Tage für ausführliche Korrekturgänge. Die Word-Rechtschreibprüfung und eigenes Korrekturlesen haben vielleicht schon viele Fehler zu Tage gebracht, aber ihr selbst habt nach wochenlanger Bearbeitungszeit keinen Blick mehr für kleine Fehler. Es ist daher sinnig, die Bachelorarbeit von ca. 2-3 außenstehenden Personen lesen zu lassen. Optimal ist, jeweils eine Person zu wählen, die die Arbeit auf Rechtschreib- und Formatierungsfehler prüft und eine Person, die sich auch fachlich mit dem Thema eurer Arbeit auskennt. Beim Korrekturlesen sollte auch darauf geachtet werden, dass der Aufbau der Bachelorarbeit tatsächlich logisch, die Argumentationen stringent und die Sätze verständlich formuliert sind.
Stellt euch abschließend eine Checkliste zusammen, die ihr vor dem endgültigen Druck der Bachelorarbeit Punkt für Punkt durchgeht. Sind Rechtschreibfehler behoben? Sind alle formalen Vorschriften eingehalten? Stimmen die Formatierungen? Sind alle Kapitel der Arbeit sowie das Literaturverzeichnis vollständig? Sind Aufzählungen oder Abkürzungen einheitlich?
Ist die Bachelorarbeit sprachlich, inhaltlich als auch formal korrigiert, kann das Abgabeexemplar angefertigt werden. Gerade jetzt treten vielleicht wieder Unsicherheiten auf, ob das Thema wirklich das Richtige war. Doch wenn du systematisch und strukturiert gearbeitet hast, ist diese Angst unbegründet. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die guten Noten der Bachelorarbeit meist eher durch formale Flüchtigkeiten als durch inhaltliche oder strukturelle Mängel gefährdet ist.
In der Regel müssen 2 Exemplare der Arbeit im Prüfungsamt eingereicht werden, zusätzlich wird meist auch eine digitale Ausfertigung verlangt. Druck und Bindung ist meist dir selbst überlassen. Am besten du lässt die Bachelorarbeit in einem Copyshop drucken und binden. Speicher hierzu die Arbeit als feste pdf-Datei ab, so kannst du sichergehen, dass keine falschen Umbrüche beim Öffnen im Dokument entstehen.
Wissenswertes
- Ihr könnt das Thema der Bachelorarbeit nur ein Mal ändern. Dies muss meist in der ersten Woche der Bearbeitungszeit erfolgen.
- Unter Umständen kann die Bearbeitungszeit verlängert werden, z.B. im Krankheitsfall. Über die genauen Regelungen solltet ihr euch bei eurem Prüfungsamt informieren.
- Sollte die Bachelorarbeit als Plagiat enttarnt werden, wird der akademische Titel aberkannt. In der Regel muss erneut eine wissenschaftliche Arbeit angefertigt und eingereicht werden.
Tipps und Tricks beim Schreiben
Zeitprobleme:
Vor allem in der Anfangsphase der Bachelorarbeit steht einem noch oft der „innere Schweinehund“ im Weg. Ein genauer Zeitplan schafft hier Abhilfe. Meldet die Bachelorarbeit nicht zu früh an, ohne euch genaue Gedanken zu eurem Thema gemacht zu haben und plant während des Schreibens auch ausreichende Pausen und freie Zeiten ein. Oft hilft auch, in der Bibliothek, statt am heimischen PC zu arbeiten – dort wird man nicht so schnell abgelenkt.
Überforderung:
Man fühlt sich schnell vom Umfang des Themas überfordert. Hier hilft, das Thema so genau wie möglich einzugrenzen und in kleinen Arbeitsschritten vorzugehen. Kleine Erfolgserlebnisse motivieren! Wenn gar nichts mehr geht, sprecht mit eurem Betreuer. Tauscht euch auch mit Kommilitonen aus, die an ihrer Bachelorarbeit sitzen: Ihr werdet schnell feststellen, dass sich keiner seiner Sache sicher ist.
Fehlende Motivation:
Belohnt euch für abgeschlossene Arbeitsschritte und gönnt euch immer wieder kleine Auszeiten. So kann man mit neuer Motivation die nächste Etappe der Bachelorarbeit in Angriff nehmen.






